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Rechner in 99 Ländern attackiert

Geschrieben am : Sonntag, Mai 14, 2017von : 

Angriff mit Ransomware legt weltweit Zehntausende Rechner lahm!

Sie denken Sie sind gut geschützt?

Das dachten diese Krankenhäuser in England, wie auch die deutsche Bahn auch.

Screenshot der angezeigten Lösegeldforderung bei der deutschen Bahn.

In ganz England hat ein Kryptotrojaner am Freitag zahlreiche Krankenhäuser lahmgelegt. Auch die Bahn wurde Opfer.
Und das ist offenbar nur die Spitze des Eisbergs einer globalen Welle von Infektionen mit Wana Decrypt0r 2.0 oder einfach WannaCry.
Lassen Sie sich beraten bevor es auch Sie trifft.
Wir helfen gerne.

Gegenmaßnahmen:

Virensignaturen sollten umgehend auf den aktuellen Stand gebracht werden.  G DATA – Kunden sind geschützt: die WannaCry-Ransomware wird von allen G DATA-Lösungen erkannt als Win32.Trojan-Ransom.WannaCry.A.

Da die zugrundeliegende Sicherheitslücke bereits im März-Update für Windows behoben wurde, sollten fehlende Updates umgehend installiert werden. Microsoft hat mittlerweile auch einen Notfall-Patch für nicht mehr unterstütze Versionen von Windows veröffentlicht.
Wir empfehlen die schnellstmögliche Installation dieses Patches auf gefährdeten Systemen.

Bitte überprüfen Sie ob alle Rechner auf dem aktuellen MS-Update-Stand sind.

Die Überprüfung geht recht einfach:

  • Windows 7, 8.x und Windows 2012 Server
    Windows + r Taste
    drücken und wuapp eingeben
  • Windows 10
    Auf Start klicken und Updates eintippen –> dann auf „Nach Updates suchen“ klicken
Nun sollten Sie so ein Fenster sehen:
Sollten hier Updates angeboten werden, bitte installieren.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel

In den frühen Morgenstunden des 12. Mai wurde eine massive Infektionswelle entdeckt, die PCs und Netzwerke mit der neuesten Version der WCry / WannaCry – Ransomware infiziert. Derzeit ist auf Seiten der Forscher unklar, wo die Infektionswelle ihren Ursprung nahm. Die Spekulationen reichen von Botnetzen über Exploit-Kits und infizierte Emails bis hin zur Verteilung der Schadsoftware über manipulierte Werbebanner auf Webseiten (Malvertizing). In Spanien ist ein Telekommunikationsabieter betroffen. Beim Telefónica, zu dessen Unternehmen auch die deutschen Mobilfunkanbieter EPlus und O2 gehören, wurde in interner Server infiziert. Die Lage eskalierte so weit, dass die Mitarbeiter angehalten wurden, ihre PCs sofort herunter zu fahren und eventuelle VPN-Verbindungen zu kappen, um eine Ausbreitung der Schadsoftware einzudämmen. Nach Informationen der spanischen Tageszeitung El Mundo sind auch einige Versorgungsunternehmen von der Infektionswelle betroffen. Einer Datenquelle zufolge ist die Anzahl der Infektionen in Russland am höchsten.

Das Außmaß der Schäden ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unbekannt.

Vorsichtsmaßnahmen:

Wie man an der gewaltigen Bedrohung sieht, sind auch große Konzerne nicht vor solchen Gefahren sicher.
Daher sollte man auch penibel auf eine gute und sichere Datensicherung Wert legen.